Der Königspudel
Die offizielle und anerkannte Bezeichnung für den Königspudel ist Großpudel.
"Königspudel" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung, die er erhielt,
da diese Pudelart am französischen Königshof für die Jagd und als Begleithunde beliebt war.
Wesen und Charakter
Auszug des FCI Standard zum Verhalten/Charakter:
Dieser Hund ist bekannt für seine Loyalität und seine Lern- und Dressurfähigkeit, was ihn zu einem besonders angenehmen Gesellschaftshund macht.
Er ist ein charmanter Riese, der mit seinem elegantem Gang alle Blicke auf sich zieht. Lernbegierig, intelligent und sportlich. Geringes Allergiepotenzial.
Landläufig wird er auch als der Rolls-Royce
unter den Hunden bezeichnet.
Stimmungsbilder
Ein herzliches Dankeschön an die Züchter/Pudelfreunde, die mir diese Fotos zur Verfügung gestellt haben.
Es folgen noch weitere Fotos ...
Der moderne Pudel als ein ausgezeichneter Familienhund!
Foto: Art Attack Once Upon a Tjam

Historie und Entwicklung des Königspudels
Eine Zeitreise beginnend vom Jahr 1831 bis heute in die Neuzeit!
Alle hier gezeigten Bilder sind aus einem Antiquariat. Die jeweilige Jahresangabe der einzelnen Bilder sind dem Erscheinungsdatum des entsprechendem Buches zugeordnet und sind nicht das Aufnahmedatum der Fotos.

1888

1892

1895
"Das war des Pudels Kern"
Der Name "Pudel" 1808 in Goethes Faust - aus: Der Tragödie Erster Teil
»Das also war des Pudels Kern!"
« ruft Goethes Faust erstaunt, als sich das Tier in Mephisto verwandelt.
Noch heute wird dieser Ausdruck verwendet, um auf das Wesentliche oder den Kern einer Sache hinzuweisen.


In einem kleinen Büchlein "Zucht der Hunde" aus dem Jahre 1831 ist der Großpudel unter der Rubrik Stubenhunde erwähnt.
Der Königspudel ist als anerkannte Hunderasse im frühen
19. Jahrhundert bereits aufgeführt.






Welpen 1935

Hundeausstellungen im
20. Jahrhundert






Vereinszeitschriften


Hundezeitschrift aus dem Jahre 1906: Dieser Rat hat auch noch heute seine Gültigkeit.
Pudelzitate, Sprüche, Interessantes
"Pudelwohl"
Wer sich also "pudelwohl" fühlt, genießt eine tiefe Zufriedenheit, die mit der unbeschwerten Freude eines Pudels im Wasser vergleichbar ist.

Schopenhauer
Geb. 1788 gest. 1860, Deutscher Philosoph und Hochschullehrer und seine Pudel.
Seit seinen Studentenjahren hielt sich Schopenhauer einen Pudel. Als sein letztes Tier dieser Art, schaffte er sich den braunen „Butz“ an. Herr und Hund gehörten zum Frankfurter Straßenbild und verkehrten auch am Englischen Hof, wo Schopenhauer sein Mittagessen einzunehmen pflegte.
"Wie ein begossener Pudel"
Der Spruch „dastehen wie ein begossener Pudel“ kommt daher, dass Pudel früher als Jagdhunde oft ins Wasser springen mussten, um das erlegte Wild zu apportieren. Der Anblick eines durchnässten und frierenden Pudels, der nach dem Einsatz durchnässt und unglücklich aussah, führte zu dieser Redewendung für jemanden, der beschämt oder unwohl ist.










